Networking-Fehler, die dich unerfahren wirken lassen

Networking-Fehler, die dich unerfahren wirken lassen

Stell dir vor: Du betrittst ein lokales Café, entdeckst jemanden, mit dem du dich gerne vernetzen möchtest – vielleicht eine:n freiberufliche:n Kolleg:in, eine:n Kleinunternehmer:in oder jemanden von einer Community-Veranstaltung. Du atmest tief durch, gehst auf die Person zu und beginnst ein Gespräch. Doch nach wenigen Minuten fühlt sich etwas falsch an. Die Stimmung kippt, die Antworten werden kürzer, und du fragst dich, was schiefgelaufen ist.

Networking geht nicht darum, Visitenkarten zu sammeln oder Gespräche zu erzwingen. Es geht darum, echte Verbindungen aufzubauen, die sich natürlich und für beide Seiten vorteilhaft anfühlen. Leider machen viele von uns unbewusst Fehler, die uns unerfahren, unbeholfen oder sogar unaufrichtig wirken lassen. Die gute Nachricht? Diese Fehler lassen sich leicht beheben, sobald man sie erkennt.

Hier sind die häufigsten Networking-Fehler – und wie du sie vermeidest, um einen bleibenden, positiven Eindruck zu hinterlassen.

Zu viel über dich selbst reden

Das kennt jeder: Du bist nervös und überkompensierst, indem du ununterbrochen über deinen Job, deine Projekte oder deine neuesten Erfolge sprichst. Zwar ist Begeisterung gut, aber ein Gespräch zu dominieren, kann egozentrisch wirken. Networking ist ein Geben und Nehmen, und Menschen verbinden sich mit denen, die echtes Interesse an ihnen zeigen.

So behebst du es:

  • Halte dich an die 50/50-Regel: Höre genauso viel zu, wie du sprichst.
  • Stelle offene Fragen wie: „Was war das Spannendste an deiner Arbeit in letzter Zeit?“ oder „Wie bist du in [ihr Fachgebiet] eingestiegen?“
  • Übe aktives Zuhören – nicke, halte Augenkontakt und reagiere einfühlsam auf das, was die andere Person erzählt.

Alltägliche Begegnungen übersehen

Networking beschränkt sich nicht auf formelle Events oder LinkedIn-Anfragen. Einige der wertvollsten Verbindungen entstehen in lockeren Situationen – im Co-Working-Space, im Fitnessstudio oder sogar an der Supermarktkasse. Wenn du nur auf „Networking-Gelegenheiten“ achtest, verpasst du vielleicht die Menschen direkt vor dir.

So behebst du es:

  • Sei präsent in deinen täglichen Interaktionen. Ein einfaches Lächeln oder ein freundliches „Wie läuft dein Tag?“ kann ein Gespräch eröffnen.
  • Nutze Tools wie Matuvu, eine Social-Proximity-App, die dir hilft, mit Menschen in Kontakt zu bleiben, denen du im echten Leben begegnet bist. So kannst du ganz unkompliziert nachfassen, ohne Druck oder Erwartungen.
  • Denk daran: Beim Networking geht es nicht darum, wen du triffst, sondern wie du mit ihnen umgehst.

Zu transaktional sein

Nichts beendet ein Gespräch schneller, als wenn jemand Networking wie ein Geschäft behandelt. Wenn deine erste Frage lautet: „Kannst du mir bei X helfen?“ oder „Kennst du jemanden, der mich einstellen kann?“, überspringst du den wichtigsten Teil: den Aufbau einer Beziehung. Menschen wollen sich mit Menschen verbinden, nicht mit wandelnden Lebensläufen.

So behebst du es:

  • Konzentriere dich zuerst auf die Beziehung. Frage nach ihren Interessen, Herausforderungen oder Zielen, bevor du auf deine Bedürfnisse eingehst.
  • Biete Wert, bevor du etwas verlangst. Teile eine hilfreiche Ressource, stelle sie jemandem aus deinem Netzwerk vor oder höre einfach zu und bestätige ihre Erfahrungen.
  • Denk langfristig. Authentische Verbindungen brauchen Zeit – hetze den Prozess nicht.

Das Nachfassen vergessen

Ihr hattet ein tolles Gespräch, habt Kontaktdaten ausgetauscht und dann… Stille. Genau hier scheitern die meisten. Fehlendes Nachfassen kann dich desinteressiert oder austauschbar wirken lassen, selbst wenn das erste Gespräch gut lief.

So behebst du es:

  • Schicke innerhalb von 24–48 Stunden eine kurze Nachricht. Verweise auf etwas Spezifisches aus eurem Gespräch, um ihre Erinnerung aufzufrischen. Zum Beispiel: „Dein Projekt zum nachhaltigen Design hat mich total begeistert – lass uns gerne mal Ideen austauschen!“
  • Halte es locker und ohne Druck. Das Ziel ist, die Verbindung am Leben zu halten, nicht ihre Zeit zu beanspruchen.
  • Nutze Tools wie Matuvu, um mit Menschen in Kontakt zu bleiben, denen du kürzlich begegnet bist. Die 24-Stunden-Näherungserkennung der App macht es einfach, ganz natürlich nachzufassen.

Körpersprache ignorieren

Worte sind nur ein Teil der Kommunikation. Deine Körpersprache – Augenkontakt, Haltung, Mimik – sagt viel aus, bevor du überhaupt ein Wort sprichst. Eine schlaffe Haltung, fehlender Augenkontakt oder verschränkte Arme können abweisend oder desinteressiert wirken, selbst wenn das nicht deine Absicht ist.

So behebst du es:

  • Steh oder sitze aufrecht. Eine gute Haltung strahlt Selbstbewusstsein und Offenheit aus.
  • Lächle und halte Augenkontakt. Das signalisiert Wärme und Zugänglichkeit.
  • Spiegel ihre Körpersprache subtil. Wenn sie sich vorbeugen, tust du das auch. Wenn sie gestikulieren, nutze ähnliche Gesten. Das schafft unbewusst eine Verbindung.
  • Achte auf ihre Signale. Wenn sie einen Schritt zurücktritt oder auf die Uhr schaut, ist es vielleicht Zeit, das Gespräch höflich zu beenden.

Kein klares Ziel haben

Networking ohne Ziel ist wie Autofahren ohne Ziel – du landest vielleicht irgendwo, aber wahrscheinlich nicht dort, wo du hinwolltest. Wenn du nicht weißt, warum du netzwerkst, können deine Gespräche ziellos oder erzwungen wirken.

So behebst du es:

  • Frage dich: Was erhoffe ich mir von dieser Interaktion? Es könnte darum gehen, eine neue Branche kennenzulernen, eine:n Mentor:in zu finden oder einfach deinen Freundeskreis zu erweitern.
  • Setze dir kleine, erreichbare Ziele. Zum Beispiel: „Ich stelle mich heute zwei neuen Menschen vor“ oder „Ich frage eine Person nach ihrem Karriereweg.“
  • Sei flexibel. Dein Ziel kann sich während des Gesprächs ändern – und das ist in Ordnung. Wichtig ist, einen Ausgangspunkt zu haben.

„Fake it till you make it“

Authentizität ist die Grundlage jeder starken Verbindung. So zu tun, als wärst du jemand anderes – ob durch Übertreibung deiner Erfahrungen, Namedropping oder vorgetäuschtes Interesse an einem Thema – schlägt fehl. Menschen merken, wenn du nicht echt bist, und das untergräbt das Vertrauen.

So behebst du es:

  • Sei stolz auf das, was dich einzigartig macht. Deine Perspektive, Erfahrungen und sogar deine Eigenheiten machen dich unvergesslich.
  • Sei ehrlich, wenn du etwas nicht weißt. Es ist okay zu sagen: „Das kenne ich noch nicht – kannst du mir mehr darüber erzählen?“ Menschen schätzen Bescheidenheit und Neugier.
  • Konzentriere dich darauf, interessiert statt interessant zu sein. Wenn du echt zuhörst und dich einbringst, werden Menschen automatisch von dir angezogen.

Wie du wie ein Profi netzwerkst

Networking hat nichts mit Perfektion zu tun – es geht um Verbindung. Je mehr du übst, desto natürlicher wird es. Hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte:

  • Höre mehr zu, als du sprichst. Menschen lieben es, sich gehört zu fühlen.
  • Sei präsent in alltäglichen Begegnungen. Man weiß nie, wen man trifft.
  • Baue zuerst Beziehungen auf. Konzentriere dich auf die Person, nicht auf die Transaktion.
  • Fasse nachdenklich nach. Eine einfache Nachricht kann die Verbindung am Leben halten.
  • Achte auf Körpersprache. Sie sagt mehr als Worte.
  • Setze dir klare Ziele. Wisse, warum du netzwerkst und was du erreichen möchtest.
  • Sei authentisch. Menschen verbinden sich mit Echtheit, nicht mit einstudierten Sätzen.

Networking ist eine Fähigkeit, und wie jede Fähigkeit wird sie mit Übung besser. Beim nächsten Mal, wenn du in einer sozialen Situation bist, fordere dich selbst heraus, aus deiner Komfortzone herauszutreten. Sprich jemanden Neues an, stelle Fragen und höre aufmerksam zu. Vielleicht überrascht dich, wohin diese Interaktionen führen.

Und wenn du eine einfache Möglichkeit suchst, mit Menschen in Kontakt zu bleiben, denen du begegnet bist, probiere Matuvu aus. Die App ist darauf ausgelegt, dir zu helfen, ganz natürlich nachzufassen – ohne den Druck traditionellen Networkings. Egal, ob daraus Freundschaft, Zusammenarbeit oder einfach ein tolles Gespräch entsteht: Die Möglichkeiten sind endlos, wenn du mit Authentizität beginnst.

Also los – lächle eine:n Fremde:n an, stelle eine Frage und schau, wohin das Gespräch dich führt. Die besten Verbindungen beginnen oft mit einem einfachen „Hallo“.